Mathias Dambacher, 11.03.2023

Das Buchcover von „Das Erbe der Aedifizier“ in der Cover-Werkstatt von der Zeitschrift – Der Selfpublisher – in der März Ausgabe 2023!

Heute möchte ich mit euch eine Erfahrung teilen, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde! Gestern fand ich die März-Ausgabe von „Der Selfpublisher“ in meinem Briefkasten liegen – und habe mich kurz gewundert?
Bis jetzt hatte ich diese Zeitschrift überhaupt nicht abonniert …

Dann fiel es mir wieder ein – was soll ich sagen, ich habe wohl noch nie eine Zeitschrift so schnell durchgeblättert, um einen Artikel zu finden!

Die Bewertung durch die Agentur

Es freut mich, sagen zu können, dass die Bewertung meines Buchcovers insgesamt äußerst gut ausgefallen ist!
Besonders positiv hervorgehoben wurde das Motiv, die Farbwahl und die Schriftart. Einzelheiten und die gesamte Bewertung der Agentur folgen weiter unten.

Soviel kann gesagt sein, in meinem Entwurf für meine Cover wollte ich mich von den allgemeinen Buchcovern, die sich im Science-Fiction regelmäßig finden lassen, abgrenzen, aber gleichzeitig die Leser neugierig machen.
Und der Bewertung nach, dürfte mir das hoffentlich in großen Teilen auch gelungen sein.

Positive Aspekte: Motiv, Farbwahl und Schriftart überzeugen

Bei meinem Design hatte ich mich mit einem doppelbelichteten Scherenschnitt für ein eher zurückhalten, schlichtes Design im Spektrum des Sicence-Fiction entschieden. Gerade diese Wahl sollte inmitten der anderen Bücher dieses Genre herausstechen. Es freut mich, dass die Beurteilung in der Cover-Werkstatt die Wirkung des Buchcovers als „spannend und in seiner Schlichtheit sehr ansprechend“ beschrieben hat. Das Buchcover soll mit seiner Gestaltung sofort ins Auge stechen und dazu verleiten, dass Leser dem Klappentext und der Geschichte selbst eine Chance geben. Der erste Schritt scheint also gelungen zu sein.

Auch die Schriftart selbst wurde in ihrer Gestaltung und im Design als klares Zeichen für das Science-Fiction Genre gewertet worden. Das freut mich umso mehr, da ich diese Schriftart eigens für mein Buch habe anfertigen lassen. Sie ist als klares Wiedererkennungsmerkmal der Serie „Das Erbe der Aedifizier“ gedacht gewesen und scheint damit ihre Funktion angemessen nachzukommen.

Auch die Farbwahl wurde in Weiß, Dunkelblau und Gold als elegante Kombination bewertet. Ich hatte mir beizeiten wirklich den Kopf darüber zerbrochen, wie das Cover für meine Geschichte aussehen soll, welche Eindrücke ich vermitteln will, und vor allem, wie ich es für potentielle Leser Interessant gestalten könnte. Soweit freue ich mich über die positive Rückmeldung, welche ich von der Agentur erhalten habe und weiß, dass ich in diesen Punkten gute Entscheidungen getroffen habe!

Kritikpunkte: Kontrastverhältnis des Titels und Motiv

Bei all dem Lob, was für mein Ego selbstverständlich ein wahrer Segen war, gab es allerdings auch Kritikpunkte, die ich euch nicht verschweigen will. Größtes Manko erschien in der Typografie selbst.
Durch das starke Kontrastverhältnis der Silhouette zu dem weißen Hintergrund fällt es schwer eine gute Lesbarkeit des Titels zu gewährleisten, da Die Schrift in Farbe und Setzung mit beiden Extremen klarkommen muss.

Gerade, wenn man das Buch nicht als Druckversion in der Hand hält, verschmiltzt der Titel teilweise mit dem darunterliegenden Motiv, was die Lesbarkeit stark beeinträchtigt. Im besten Fall hätte man den Titel stärker vom Motiv absetzen sollen, was in der vorliegenden Gestaltung zugegebenermaßen kein leichtes Unterfangen darstellt.

Gerade, wenn man das, was mein Cover gerade ausmacht – die Frauensilhouette mit dem weißen Hintergrund in dieser Größe beibehalten möchte, gesstand die Agentur selber ein, dass sich das Problem kaum lösen liese. Als Vorschlag wurde angebracht, dass man den Titel vielleicht mit einer 90-Grad Drehung in den weißen Teil des Covers verlagern könnte, um dem mächtigen Hell-Dunkel-Kontrast zu entgehen.

Diese Kritik war für mich äußerst hilfreich, gerade weil ich damit in Erfahrung gebracht habe, welche Schwächen mein Design innewohnt und ich werde natürlich versuchen, sie in der Zukunft bestmöglich bei meinen Covern umsetzen.

Wer sich für die gesamte Bewertung interessiert, der findet sie direkt hier im Anschluss:

SP – Der Selfpublisher

www.derselfpublisher.de

Ausgabe Nr. 29 März 2023
Rubrik: 56 Die Cover-Werkstatt #24
Feedback zu ausgewählten Covern von Andrea Barth und Markus Weber, den Profis der Münchener Agentur Guter Punkt.

Zeitschrift S. 57

Fazit: Die Bedeutung von Experten-Feedback für Selfpublisher

Bei meinem Design hatte ich mich mit einem doppelbelichteten Scherenschnitt für ein eher zurückhalten, schlichtes Design im Spektrum des Sicence-Fiction entschieden. Gerade diese Wahl sollte inmitten der anderen Bücher dieses Genre herausstechen. Es freut mich, dass die Beurteilung in der Cover-Werkstatt die Wirkung des Buchcovers als „spannend und in seiner Schlichtheit sehr ansprechend“ beschrieben hat. Das Buchcover soll mit seiner Gestaltung sofort ins Auge stechen und dazu verleiten, dass Leser dem Klappentext und der Geschichte selbst eine Chance geben. Der erste Schritt scheint also gelungen zu sein.

Auch die Schriftart selbst wurde in ihrer Gestaltung und im Design als klares Zeichen für das Science-Fiction Genre gewertet worden. Das freut mich umso mehr, da ich diese Schriftart eigens für mein Buch habe anfertigen lassen. Sie ist als klares Wiedererkennungsmerkmal der Serie „Das Erbe der Aedifizier“ gedacht gewesen und scheint damit ihre Funktion angemessen nachzukommen.

Auch die Farbwahl wurde in Weiß, Dunkelblau und Gold als elegante Kombination bewertet. Ich hatte mir beizeiten wirklich den Kopf darüber zerbrochen, wie das Cover für meine Geschichte aussehen soll, welche Eindrücke ich vermitteln will, und vor allem, wie ich es für potentielle Leser Interessant gestalten könnte. Soweit freue ich mich über die positive Rückmeldung, welche ich von der Agentur erhalten habe und weiß, dass ich in diesen Punkten gute Entscheidungen getroffen habe!

Kritikpunkte: Kontrastverhältnis des Titels und Motiv

Ich denke, dass das Feedback der Agentur bezüglich meinem Cover kann auch für andere Selfpublisher hilfreich sein kann, genauso wie es für interessierte Leser interessante Einblicke in den Aufbau an sich gewährt.

Gerade bei der Gestaltung eines Buchcovers ist es wichtig, verschiedene Meinungen und Perspektiven einzunehmen, wobei einem selbst manchmal durchaus die Distanz zum eigenen Werk im Wege stehen kann. Ich für meinen Teil bin überglücklich, dass ich die Gelgenheit genutzt und die Chande bekommen habe, die die Cover-Werkstatt bietet. Wie oft kommt es schon vor, dass man eine profesionelle Einschätzung bei der Covergestaltung bekommt, mit der man letzten Endes seine Designs auch wirklich verbessern kann!

Ich bin sehr dankbar für die Tatsache, dass mein Buchcover an der Cover-Werkstatt #24 teilnehmen durfte und die Agentur sich die Zeit genommen und sich die Mühe gemacht hat, das Buchcover von „Der weiße Planet – Teil 1“ aus „Das Erbe der Aedifizeir“ so gründlich zu analysieren. Die Ratschläge, welche sie mir in ihrem Fazit gegeben haben, sind natürlich unersetzlich.

Ich kann euch als Selfpublishern nur empfehlen, euch wirklich an solchen Aktionen zu beteiligen und sich, wenn möglich Feedback von Experten einzuholen. Es kann letztlich den Unterschied ausmachen zwischen einem guten und einem großartigen Buchcover.

Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Bericht einen Einblick in meine Erfahrungen bei der Cover-Werkstatt #24 geben konnte. Wir lesen uns in meinem nächsten Post.